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Lieferwagen auf Pflanzenoel umrüsten
Alternative Energien sind schon lange vorhanden. Leider scheitert es oft an der Umsetzung. Wir wollen als "grüner Betrieb" auch in dieser Beziehung eine Vorreiterrolle spielen. Darum werden unsere Lieferwagen auf CO2-neutrales Pflanzenoel umgerüstet. Wir erachten die ELSBETT Technologie GmbH als idealen Partner.
Zauneidechse, Tier des Jahres 2005
Das Mittelland ist die am stärksten verbaute und genutzte Landschaft der Schweiz. Heute wuchern Siedlungen, Schienen und Strassen zerschneiden Lebensräume, Gülle fliesst in Strömen und jeder Quadratzentimeter wird rausgeputzt wie ein Rosenbeet. Die Zauneidechse ist in Wohnungsnot geraten. Und selbst dort, wo sie in Siedlungen noch eine Chance hätte, muss sie sich mit einem Räuber herumschlagen, den sie in Ihrer Entwicklungsgeschichte in einer solch hohen Dichte nie gekannt hat: Die Hauskatze. Pro Natura hat deshalb die Zauneidechse zum Tier des Jahres 2005 erklärt. Sie steht stellvertretend für die Verarmung unserer Kulturlandschaft und das Verschwinden von vielen anderen Tieren und Pflanzen, nicht zuletzt den Schmetterlingen. Diese wie auch die Eidechsen sollen 2005 noch einmal von der Pro Natura Kampagne „Mehr Platz für Schmetterlinge“ profitieren. Pro Natura will in diesem Jahr ihr Engagement für vernetzte Lebensräume und die Trockenwiesen verstärken – damit Zauneidechsen und Schmetterlinge in der Kulturlandschaft eine zweite Chance erhalten. Mehr gibt’s zur Zauneidechse unter www.pronatura.ch und www.karch.ch. (Peter Rüegg)
Igel-Winternest
Igel bauen ihre Winternester normalerweise unter schützenden Strukturen wie Brombeerenhecken, Holz- und Asthaufen, unter Gartenhäuschen u.Ä. Wie schon erwähnt sind solche Plätze nicht immer vorhanden und wir können mit einfachen Mitteln aus Abfällen und geringen Kosten ideale Wohnungen schaffen für Igel, Eidechsen, Blindschleichen, Molchen, Kröten, Spinnen usw. Hier ein Beispiel, wie bei einem Bau einer Feuerstelle gleichzeitig eine Wohnung Bisen- und Sonnengeschützt bauen können.
Aushub erstellen und mit Kies eine Drainage füllen, damit der Boden trocken bleibt, leicht erhöht vom übrigen Gelände, damit auf keinen Fall Wasser eindringen kann.
Alte Verbund- oder Natursteine verlegen für die Aufnahme einer Gartenplatte. Holzreste und Schnitzel einbringen, sie vermodern langsam und bieten dann zusätzliche Räume.
Bevor wir die Platte versetzen füllen wir den nun entstandenen Schlafraum von ca. 40x40x15 cm halb mit Holzschnitzeln auf. Einige Kübel Holzschnitzel erhalten Sie von jedem Landschaftsgärtner. Trockenes Laub genügt auch. Gestalten Sie den Eingang so, dass er labyrinthartig verläuft. Die Öffnung sollte ca. 12x12 cm betragen. Auf die Abdeckplatte verlegen wir oft noch ein Sickersagex mit den Rillen nach unten, so isolieren wir das ganze und erhalten nochmals viele Ritzen.
Von aussen ist jetzt nicht mehr viel zu sehen. Legen wir den Eingang in eine Mauerecke, leiten wir den Igel quasi in seine Wohnung. Weitere Informationen über Igel erhalten Sie unter www.pro-igel.ch, ein Verein, welcher von tierliebenden Menschen mit viel Engagement betrieben wird. Das Dürig-Team wünscht Ihnen noch viel Freude mit unseren Gartenmitbewohnern.
Klimaschutz
Durch Retention von Regenwasser tragen wir einen winzig kleinen Beitrag bei an die sonst wahnwitzigen Staudammprojekten und Abgrabungen der Flüsse in China, Amerika usw. Die Folgen der gigantischen Eingriffe für Klima und Ökosysteme: nicht absehbar. Denn: Überschüssiges Wasser gibt es nicht. Jeder Tropfen ist Teil eines globalen Wassersystems, das viele Aufgaben erfüllt. Unser Regenwasser gehört nicht in die Kanalisation, sondern muss dem Boden, auf dem es anfällt, zurückgegeben oder wenigstens zurückgehalten werden. Bleiben wir zu Hause und geniessen den Schwimmteich im Sommer und fliegen nicht in die Ferien.
Kontakt
DürigGärten
Löwenberg 26
3280 Murten
Tel. +41 (0) 26 670 16 16
Fax +41 (0) 26 670 15 55
Für weitere Fragen:
info@who-needs-spam.duerig-gartenbau.ch



